PKV für Beamte
in Karlsruhe
Optimale Ergänzung zur Beihilfe – individuelle Zusatzbausteine, stabile Beiträge und maßgeschneiderter Schutz für Ihren Beamtenstatus.
Ihre Vorteile als Beamter
Beamte erhalten vom Dienstherrn Beihilfe, die je nach Bundesland und Familienstatus 50–80 % der Krankheitskosten abdeckt. Die PKV für Beamte der BarmeniaGothaer übernimmt den verbleibenden Anteil – modular aufgebaut, passend zum individuellen Beihilfesatz. Beiträge liegen typischerweise deutlich unter denen einer vollständigen GKV.
Beihilfe in 3 Minuten erklärt
Als Beamter erhalten Sie Beihilfe – der Staat übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten.
Der Staat übernimmt 50 % Ihrer Krankheitskosten. Die PKV muss die verbleibenden 50 % absichern – oft günstiger als der volle GKV-Beitrag.
Mit erhöhter Beihilfe sinkt der PKV-Anteil deutlich. Der Beitragsvorteil gegenüber der GKV wird noch größer.
Familienangehörige profitieren vom höchsten Beihilfesatz – die PKV sichert nur 20 % ab. Sehr günstig.
Ergebnis: Beamte zahlen in der PKV oft erheblich weniger als GKV-Versicherte, weil nur der nicht von der Beihilfe gedeckte Anteil versichert werden muss. Ein typisches Beispiel: Beamter, 30 Jahre, ledig, BW → PKV ca. 130–180 €/Monat vs. GKV ca. 350–420 €/Monat.
Welche Bausteine sind typisch – und welche oft unnötig
Nicht jeder Baustein ist für jeden Beamten sinnvoll. Ich helfe Ihnen, das richtig einzuschätzen.
Typisch sinnvoll
- Zahnersatz – Implantate und Kronen werden teuer, ohne Zusatz zahlen Sie viel selbst
- Stationär Chefarzt / Zweibettzimmer – Komfort und freie Arztwahl im Krankenhaus
- Sehhilfen – Brillen, Kontaktlinsen, ggf. Lasik
- Ambulante Behandlung – freie Arztwahl, Heilpraktiker, Vorsorge
Oft unnötig oder überdimensioniert
- Zu hoher Krankentagegeld-Satz – Beamte erhalten ohnehin Beihilfe und Besoldung in Krankheit
- Auslandsreisekranken – separat als eigenständige Police oft deutlich günstiger
Für wen geeignet – für wen nicht
Geeignet
- Verbeamtete mit gesichertem Beihilfeanspruch
- Beamtenanwärter – früh einsteigen = günstiger Beitrag, einfache Gesundheitsprüfung
- Beamte die Wert auf freie Arztwahl und Komfort legen
- Familien, bei denen Ehegatte und Kinder auch Beihilfe erhalten
Eher abwarten
- Personen in der Probezeit, die noch unsicher über die endgültige Verbeamtung sind – erst abwarten
- Beamte mit schweren chronischen Vorerkrankungen (GKV nimmt jeden auf)
- Wenn viele Kinder beitragsfrei mitversichert werden sollen (GKV-Familienversicherung prüfen)
Häufige Fehler
Nur auf den Beitrag schauen
Wer nur den günstigsten Beitrag sucht, vergisst oft die Familienplanung. Kinder in der PKV kosten extra – das ändert die Gesamtrechnung erheblich.
Anwartschaft nicht genutzt
Wer aus der GKV herauskommt oder seinen Beihilfestatus ändert, kann mit einer Anwartschaftsversicherung seinen Zugang zur PKV günstig sichern – ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Falscher Fokus: "günstigster Tarif"
Der günstigste Tarif passt selten zur individuellen Lebenssituation. Entscheidend ist: Passt der Tarif zu meinem Beihilfesatz, meiner Familie, meinen gesundheitlichen Bedürfnissen?
PKV ohne Beihilfesatz zu kennen
Bevor wir einen Tarif auswählen, muss der genaue Beihilfesatz bekannt sein. Dieser variiert je nach Bundesland, Familienstatus und Besoldungsgruppe.
Wechsel-Konsequenzen & Grenzen
Diese Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie eine PKV abschließen.
Rückkehr in GKV ist schwer
Ab 55 Jahren ist der Wechsel zurück in die GKV nahezu ausgeschlossen. Darunter nur unter sehr engen Bedingungen (Einkommen, Elternzeit, Arbeitslosigkeit).
Beitragssteigerungen im Alter
PKV-Beiträge steigen im Alter. Wer keine Altersrückstellungen aufbaut, kann später mit deutlich höheren Beiträgen konfrontiert werden.
Familienversicherung funktioniert anders
In der PKV hat jedes Mitglied seinen eigenen Vertrag und Beitrag. In der GKV sind Kinder und nicht berufstätige Ehegatten beitragsfrei mitversichert.
Kein Rechtsrat
Meine Beratung ist Versicherungsberatung, kein Rechtsrat. Bei juristischen Fragen zu Beamtenrecht und Beihilfe empfehle ich einen Fachanwalt.
So läuft die Beratung ab
Was ich von Ihnen brauche – und was ich für Sie übernehme.
Hilfreiche Unterlagen für das Beratungsgespräch
Keine Sorge wenn Sie nicht alles parat haben – ich erkläre Ihnen im Gespräch was benötigt wird.
Kurzes Gespräch oder Kontaktformular – ich brauche Ihren Beihilfesatz und Familienstatus.
Ich prüfe welche Bausteine zu Ihrem Beihilfesatz passen und was überflüssig ist.
Klare Tarifempfehlung mit Monatsbeitrag und vollständiger Begründung.
Ich begleite Sie durch den Antragsprozess inkl. Gesundheitsfragen.
Leistungsfall PKV für Beamte: So funktioniert Beihilfe + PKV
So läuft die Kostenerstattung im Beamten-System ab.
Arztbesuch und Behandlung
Sie gehen zum Arzt Ihrer Wahl – als Beamter mit freier Arztwahl und ohne Überweisungszettel. Chefarzt und Einbettzimmer sind mit der PKV standardmäßig abgedeckt.
GOÄ-Rechnung erhalten
Nach der Behandlung erhalten Sie eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Diese reichen Sie bei Dienstherrn und PKV ein.
Beihilfeantrag beim Dienstherrn
Sie stellen einen Beihilfeantrag beim zuständigen Amt. Die Beihilfe erstattet je nach Beamtenstatus 50–80% der beihilfefähigen Aufwendungen.
PKV-Erstattung für den Restbetrag
Den nicht von der Beihilfe gedeckten Anteil reichen Sie bei der BarmeniaGothaer ein. Die PKV schließt die Lücke auf 100% der beihilfefähigen Kosten.
Volle Kostendeckung ohne Eigenanteil
Das Ergebnis: Beihilfe + PKV decken nahezu alle Behandlungskosten ab – ohne Eigenbeteiligung oder Selbstbehalt (tarifabhängig).
Häufige Fragen zur Beamten-PKV
Beamte erhalten vom Dienstherrn Beihilfe, die je nach Bundesland und Familienstatus 50–80 % der Krankheitskosten abdeckt. Die PKV muss nur den Restanteil absichern, weshalb die Beiträge deutlich niedriger ausfallen als bei einer GKV, bei der der volle Beitrag selbst zu zahlen ist.
Der Beihilfesatz beträgt in der Regel 50 % für Beamte ohne Kinder, 70 % für Beamte mit zwei oder mehr Kindern und 80 % für Ehegatten und Kinder. Die genauen Sätze variieren je nach Bundesland und Dienstherr.
Die Beamten-PKV der BarmeniaGothaer ergänzt die Beihilfe und übernimmt den verbleibenden Kostenanteil. Je nach Tarif sind ambulante, stationäre und zahnmedizinische Behandlungen abgedeckt – inkl. Chefarzt, Einzelzimmer und Sehhilfen.
Ja, die BarmeniaGothaer bietet modulare Beamtentarife, die individuell an Ihren Beihilfesatz angepasst werden. Zusatzbausteine können flexibel hinzugefügt oder entfernt werden.
Die Rückkehr in die GKV ist für Beamte sehr schwer. Ab 55 Jahren ist ein Wechsel in die GKV nahezu ausgeschlossen. Unter bestimmten Bedingungen (Einkommensgrenze unterschreiten, Elternzeit) ist ein Wechsel möglich – aber aufwendig. Dieser Punkt sollte vor dem PKV-Abschluss sorgfältig bedacht werden.
Mit einer Anwartschaftsversicherung sichern Sie sich den Zugang zur PKV zu günstigen Konditionen – ohne erneute Gesundheitsprüfung bei späterem Wechsel. Besonders sinnvoll für Beamte auf Probe oder bei Beurlaubung.
In meinem Ratgeber erkläre ich die Entscheidung PKV vs. GKV für Beamte ausführlich – mit konkreten Zahlenbeispielen und typischen Fallkonstellationen.
Einen Überblick über alle PKV-Tarife der BarmeniaGothaer – auch außerhalb der Beamtentarife – finden Sie auf der allgemeinen PKV-Seite.
Quellen & Grundlagen dieser Seite
- • Beihilfesätze nach Landesbeamtengesetz Baden-Württemberg – Stand 2024
- • Bundesministerium des Innern: Beihilfevorschriften des Bundes (BBhV)
- • BarmeniaGothaer Produktinformationen Beamtentarife – interne Unterlagen 2025
Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte kontaktieren Sie mich persönlich.
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Kostenlose Beratung – passend zu Ihrem Beihilfeanspruch.
Transparenzhinweis: Diese Seite wurde erstellt von Markus Focht, gebundener Versicherungsvertreter (§ 34d Abs. 7 GewO) der Barmenia Krankenversicherung AG. Informationen zur Beihilfe und PKV für Beamte basieren auf den Tarifbedingungen der BarmeniaGothaer sowie allgemeinen Beihilfevorschriften (Stand 2025). Beihilfesätze und Regelungen variieren je nach Bundesland und Dienstherrn. Diese Seite stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Stand: April 2026.